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Panorama der Stadt Landau in der Pfalz
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Klimaschutzkonzept der Stadt Landau

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Landau

Die Stadt Landau ist Mitglied im europäischen Städtenetzwerk zum Klimaschutz (Konvent der Bürgermeister) und hat in diesem Zusammenhang bereits im Jahr 2012 einen sog. SEAP (Sustainable Energy Action Plan) erstellt, um ihre Tätigkeiten in diesem Bereich zu dokumentieren und sich entsprechende Ziele vorzugeben.

seap landau (PDF, 7,8 MB)

Auf dieser Grundlage wird unter Mitwirkung vielfältiger Akteure zurzeit ein Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Landau erstellt. Ziel der Konzepterstellung ist die Einbindung der mitwirkenden Akteure, die Erhebung bereits bestehender Aktivitäten sowie die gezielte Ergänzung durch verschiedene Maßnahmen und die Nutzung von Synergieeffekten zur Klimaschutzarbeit im gesamten Stadtgebiet.

 

Klimaschutzinitiative

Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), vertreten durch den Projektträger Jülich (PTJ), gefördert.

 

http://www.klimaschutz.de/             www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

Im Rahmen der aktuellen Klimaschutzinitiative hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, die Treibhausgase und CO2-Emissionen bis 2020 um 40 % und stufenweise bis 2050 um 80-95 % bezogen auf das Niveau von 1990 zu senken. Aus dieser Initiative heraus fördert die Bundesregierung die Erstellung von kommunalen Klimaschutzkonzepten sowie die nachfolgende Begleitung bei der Umsetzung klimaschützender Maßnahmen in sozialen und öffentlichen Institutionen.

 

Integriertes Klimaschutzkonzept

Mit Hilfe des integrierten Klimaschutzkonzeptes sollen die bestehenden zahlreichen Einzelaktivitäten im Stadtgebiet gebündelt, die relevanten Akteure zusammengeführt und zur aktiven Mitarbeit angeregt werden. Dabei sollen die bisherigen Ziele aus dem SEAP 2012 verifiziert, validiert und in das neue Klimaschutzkonzept integriert werden.

Ziel ist es, Wege zur Reduzierung der Energieverbräuche und Treibhausgase im Stadtgebiet Landau aufzuzeigen und eine Entscheidungshilfe für künftige Planungen und Aktivitäten rund um den Klima- und Umweltschutz zu schaffen.

Hierzu wird zunächst eine gesamtstädtische Energie- und CO2-Bilanz erstellt sowie die Potenziale und Möglichkeiten ermittelt, die sich aus dem Einsatz erneuerbarer Energien und durch Effizienzsteigerung erschließen lassen. In Workshops sollen gemeinsam mit lokalen Akteuren Handlungsoptionen erarbeitet werden. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wird ein Maßnahmenkonzept erstellt, das nach Prüfung und Ausarbeitung als Handlungsprogramm und Klimaschutzfahrplan für die nächsten Jahre dienen soll.

Die Akteursbeteiligung erfolgte im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung und vier themenbezogener Workshops. Bevölkerung, Vereine, Verbände, Unternehmen, Gewerbetreibende und Politik können sich auf diese Weise zu Beginn und während der Konzepterstellung an dem Prozess beteiligen. Nähere Informationen zur geplanten Auftaktveranstaltung und den geplanten Themenworkshops erhalten Sie rechtzeitig über die Website der Stadt Landau.



Angaben zum Projekt

Förderzeitraum: 01.05.2017 bis 30.04.2018
Förderkennzeichen: 03K04919

Auftragnehmer: Hochschule Trier - Umwelt-Campus Birkenfeld, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement – IfaS,
55761 Birkenfeld

 

     

 

Kontakt

Herr Markus Abel
Amtsleiter des Umweltamtes, Abteilungsleiter Landespflege und Umweltplanung
Königstraße 22
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341/13-3502
Fax: 06341/13-3509
E-Mail oder Kontaktformular
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