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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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„Der Augensammler“, „Die Blutschule“ und „Flugangst 7 A“: Bestseller-Autor Sebastian Fitzek lehrt seinen Leserinnen und Lesern regelmäßig das Fürchten. Der deutsche „Thriller-König“ hat mehr als acht Millionen Bücher verkauft, seine zahlreichen Werke wurden in über 24 Sprachen übersetzt. Was in seiner Vita bislang noch fehlte, war der Eintrag in das Goldene Buch einer Stadt. Doch auch dahinter kann der in Berlin geborene Schriftsteller nun einen Haken machen: Als Inhaber der Poetik-Dozentur 2017/2018 der Universität Koblenz-Landau durfte sich der Krimi-Autor auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Hirsch in das Goldene Buch der Stadt Landau eintragen. 

„Sie sorgen für einen Ausnahmezustand in unserer Stadt“, schmunzelte der Stadtchef, der Sebastian Fitzek gemeinsam mit Prof. Dr. Gabriele Schaumann, Vizepräsidentin der Universität, und Prof. Dr. Anja Ohmer, Leiterin des Zentrums für Kultur- und Wissensdialog, im Empfangssaal des Rathauses begrüßte. „Ob Signierstunde, Best-of-Lesung oder Poetik-Vorlesung: Seit Tagen sind Ihre öffentlichen Auftritte in den sozialen Medien, aber auch im «richtigen Leben» Thema in Landau und man spürt die Begeisterung der Menschen“, so der OB. „Ich freue mich, dass im Rahmen der Poetik-Dozentur unserer Uni ein so prominenter Schriftsteller den Weg in unsere schöne Stadt gefunden hat. Mein Dank gilt der Universität und besonders dem Team von Prof. Dr. Ohmer, dem es immer wieder gelingt, die Brücke zwischen Universitätsleben und Stadtgeschehen zu schlagen“, betonte Hirsch. 

Im Gespräch mit dem Thriller-Autor stellte der OB die wichtigsten Stationen der Stadtgeschichte sowie aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Landau vor. Thema war aber auch der Entstehungsprozess der Fitzekschen Romane. „Vielleicht begegnen wir ja irgendwann einmal einer kleinen pfälzischen Stadt in einem Ihrer Bücher“, scherzte der OB, der sich sein Exemplar des Romans „Noah“ von Sebastian Fitzek signieren ließ. 

Der Bestseller-Autor, dessen Werke auch regelmäßig verfilmt werden, zeigte sich begeistert von seinem Aufenthalt in Landau. „Landau ist ein malerisches Städtchen mit einem ganz besonderen Flair, das sich sicherlich auch gut als Schauplatz eines meiner nächsten Romane eignen würde“, stimmte Fitzek zu. „Ich bin bereits mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, darunter viele Studierende, und wurde überall herzlich und mit großer Begeisterung empfangen.“ Den Eintrag in das Goldene Buch einer Stadt hätte er sich zu Beginn seiner Karriere als Schriftsteller nicht erträumen lassen, so Fitzek. „Umso mehr freue ich mich, dass die Stadt Landau mir diese Ehre erwiesen hat.“ 

Das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog der Universität Koblenz-Landau verleiht seit dem Jahr 2010 regelmäßig die Poetik-Dozentur. Sie möchte auf diese Weise Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, literarische Werke nicht nur aus der akademischen Perspektive, sondern aus der Sicht des Schriftstellers kennenzulernen. Bisherige Poetik-Dozentinnen und -Dozenten waren neben Sebastian Fitzek unter anderem Daniel Kehlmann, Eric Emmanuel Schmitt, Rafik Schami, Sibylle Lewitscharoff, Abbas Khider, FC Delius und Judith Holofernes. 

Sebastian Fitzeks Besuch in Landau dauerte vier Tage. In dieser Zeit kam er unter anderem mit Studierenden der Universität und Campus-Schülerinnen und -Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums ins Gespräch, hielt zwei öffentliche Abendvorträge und signierte Bücher in der Thalia-Buchhandlung in der Fußgängerzone. Alle Termine wurden von großem öffentlichen und Medien-Interesse begleitet.

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