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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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10.01.2018

EWL bittet, Gelbe Säcke erst am Vorabend bereitzustellen - bei stürmischem Wetter pausieren

Milchverpackungen, Käsefolien und Tüten vom Schnittsalat – Sturmtief Burglind hat am Jahresanfang etliche Indizien von Festtagsmenüs in Landau verteilt. „Den Abfall der Nachbarschaft mag keiner im Vorgarten haben. Nach böigen Tagen gehen regelmäßig Beschwerden bei unseren Bediensteten ein“, berichtet Falk Pfersdorf, Vorstandsmitglied des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau (EWL). Tätig kann und will das städtische Unternehmen in solchen Fällen aber nicht werden, auch wenn es sich um die Sauberkeit in Landau kümmert und damit einen wichtigen Beitrag für das Stadtbild leistet. Denn für den eigenen Hausmüll ist jeder Bürger selbst verantwortlich. Aus diesem Grund bittet der EWL, Abfallbehälter erst am Vorabend des Abholtages ab 19 Uhr bereitzustellen.

Reißt ein Sack oder fällt eine Tonne um, gilt mit Blick auf die gute Nachbarschaft: Einsammeln, was man selbst zur Entsorgung bereitgestellt hat. „Überall dort, wo mehrere Haushalte ihre Abfallbehälter zur Abholung bereitstellen, hilft außerdem ein wenig Ordnung“, weiß Andreas Fischer, Umwelttechniker beim EWL. Denn das Sortieren der Behälter nach Fraktionen erleichtert gerade an den größeren Sammelpunkten den Mitarbeitern der Abfallbeseitigung, den Überblick zu behalten. Dann sind am Ende auch alle Säcke in den Entsorgungsfahrzeugen verstaut und keine Tonne bleibt ungeleert zurück.

Dank ortsgenauer Wettervorhersagen und Wetter-Apps sind heute starke Böen und Gewitterstürme keine Überraschung mehr. Bei Unwetterwarnungen für den Abholtag des Gelben Sackes, empfiehlt der EWL, einmal zu pausieren. In anderen Regionen sammeln die Dualen Systeme oft Verpackungsabfälle nur alle vier Wochen – in Landau dagegen werden die Gelben Säcke alle 14 Tage abgeholt.

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