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Panorama der Stadt Landau in der Pfalz
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Große Resonanz auf Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau der Arzheimer Hauptstraße, Prinz-Eugen-Straße und Rohrgasse - Stadtverwaltung prüft »neue Wege«: Ein mittiger Fahrstreifen für beide Fahrtrichtungen

„In Arzheim geht was“: So kommentierte Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron die Vielzahl an Aktivitäten und Perspektiven für die weitere Entwicklung im Ortsteil. Die große Resonanz auf die Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau der Arzheimer Hauptstraße, Prinz-Eugen-Straße und Rohrgasse in Arzheim sei dafür ein gutes Beispiel. Knapp 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden sich im Dorfgemeinschaftshaus ein, um sich über die Planungen zur Sanierung der Ortsdurchfahrt informieren zu lassen und eigene Ideen und Anregungen einzubringen.

Bürgermeister Dr. Ingenthron zeigte sich angetan vom Willen der Arzheimerinnen und Arzheimer, sich an dem für den Ortsteil so wichtigen Projekt aktiv zu beteiligen. „In Arzheim sehe ich viel bereits bestehendes Engagement und viel Potenzial für weitere gemeinschaftlich durchgeführte Projekte zum Wohle der eigenen Dorfgemeinschaft“, so Dr. Ingenthron. „Daher freuen wir uns besonders, den Bürgerinnen und Bürgern nach einer langen Wartezeit die Pläne für den Ausbau ihrer Ortsdurchfahrt vorlegen zu können.“ Die Arzheimer Hauptstraße ist wie die Prinz-Eugen-Straße eine Landesstraße – daher musste gewartet werden, bis das Land die entsprechenden Mittel für die Sanierung der beiden Strecken freigegeben hat. Der Ausbau, der nun anstünde, sei eine große Chance, um Arzheim dauerhaft nach vorne zu bringen, betont der Baudezernent. Nicht selten seien Sanierung und Ausbau einer in die Jahre gekommenen Straße eine Initialzündung für weitere, private Bautätigkeiten im unmittelbaren Umfeld. Die Vorstellung der Pläne für die Arzheimer Ortsdurchfahrt sei daher ein Tag der Freude für Arzheim, aber auch für die Stadt Landau insgesamt. Der Ortsteil im Westen der Kernstadt werde nach der Sanierung noch deutlich attraktiver als heute sein.

Ralf Bernhard, Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur beim Stadtbauamt, stellte im Zuge der Informationsveranstaltung drei mögliche Planungsvarianten für den Ausbau dar. Erstens: Die komplette Straße wird gepflastert, in der Mitte der Fahrbahn verläuft eine Ablaufrinne. Zweitens: Die komplette Straße wird gepflastert, in der Mitte der Fahrbahn verläuft eine Ablaufrinne, aber alle Kreuzungs- und Einmündungsbereiche werden in einer anderen Farbe gepflastert. Drittens: Die Fahrspur wird asphaltiert und lediglich die Bürgersteige links und rechts werden gepflastert.

Die Stadtverwaltung favorisiert Planungsvariante 3, die auch bei den Bürgerinnen und Bürgern und schon zuvor im Ortsbeirat auf Zustimmung stieß. Sollte diese Variante realisiert werden, würden die Autos künftig mittig auf der Straße fahren. Kommt es zu Begegnungsverkehr, müssten Autofahrer auf die gepflasterten Flächen ausweichen. „Das braucht sicher eine gewisse Gewöhnungsphase, da wir im Regelfall rechts fahren“, konstatiert Ralf Bernhard. „Erfahrungen in anderen Städten zeigen aber, dass diese Variante sehr erfolgsversprechend ist.“ Selbst in Kommunen mit weit mehr Begegnungsverkehr als in Arzheim sei eine solche Verkehrsführung bereits problemlos umgesetzt worden, so Bernhard. Größter Vorteil dieser verkehrsplanerischen Lösung: Autofahrer halten größeren Abstand zur Bebauung links und rechts.

Die Verwaltung wird die Erkenntnisse aus der Informationsveranstaltung nun in den Planungsprozess mit einbeziehen und Planungsvariante 3 weiter forcieren. Viele Fragen der Bürgerinnen und Bürger konnten bereits während der Informationsveranstaltung geklärt werden. So wird die Ortsdurchfahrt auch weiterhin für Schulbusse passierbar sein, die gesamte Baumaßnahme dauert rund zwei Jahre, wird aber in mehrere Bauabschnitte untergliedert, und Parkplätze sollen gemeinsam nach Rücksprache mit dem Ortsbeirat eingezeichnet werden.

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