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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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05.01.2018

Landauer Vornamen-Hitliste 2017: »Emma« und »Leon« lösen »Marie« und »Elias« ab

„Emma“ und „Leon“ waren 2017 die beliebtesten Vornamen für in Landau in der Pfalz geborene Kinder. Das geht aus der Statistik hervor, die das Standesamt jetzt vorgelegt hat.

„Emma“ löst „Marie“ an der Spitze der beliebtesten Vornamen für Mädchen ab. Insgesamt 21 Mal wurde der Name im vergangenen Jahr beurkundet. Auf den Namen „Marie“, lange Jahre unangefochtener Spitzenreiter in Landau, wurden 2017 lediglich sieben Mädchen getauft. Beliebter waren „Mia“ auf Platz 2 mit 13 Beurkundungen, „Anna“ und „Nele“ auf Platz 3 mit je neun Beurkundungen sowie „Ella“, „Leni“, „Lotta“ und „Mila“ mit je acht Beurkundungen. Die Namen „Amelie“, „Greta“ und „Johanna“ wurden ebenso wie „Marie“ je sieben Mal vergeben. Nur je einmal tauchen in der Statistik ausgefallenere Mädchennamen wie „Agnes“, „Camilla“, „Grace“, „Gretchen“ und „Käthe“ auf.

Bei den Jungen ist der Spitzenreiter weniger eindeutig: „Leon“ wurde 15 Mal beurkundet, „Felix“ liegt mit 14 Beurkundungen knapp dahinter auf Platz 2. Den 3. Platz teilen sich „David“ und „Paul“ mit je 13 Beurkundungen. Ebenfalls beliebt waren „Ben“ mit zwölf Beurkundungen, „Jakob“, „Jonas“ und „Noah“ mit je elf Beurkundungen, „Jonathan“ und „Maximilian“ mit je neun Beurkundungen und „Hannes“, „Julian“, „Luca“, „Max“ und „Samuel“ mit je acht Beurkundungen. Vorjahres-Spitzenreiter „Elias“ wurde lediglich sieben Mal beurkundet. Seltenere Namen wie „Juri-Fidel“, „Bosse“, „Mecky“, „Kurt“ und „Thore“ finden sich nur je einmal im Ranking.

Welche Vornamen erlaubt sind und welche nicht, ist klar geregelt. Das Standesamt prüft auf verschiedenen Wegen, ob es den gewünschten Namen als Vornamen bereits gibt. Wird es nicht fündig, liegt die Nachweispflicht bei den Eltern. Können auch diese den gewünschten Namen nicht als bekannt nachweisen, ergeht eine Anfrage an die Namensberatungsstellen der Uni Leipzig, der Gesellschaft für deutsche Sprache oder – bei ausländischen Staatsbürgern – des jeweiligen Konsulats. Kann der Name als vorhanden nachgewiesen werden, wird er auch beurkundet.

Welche Namen 2017 bundesweit die beliebtesten waren, steht noch nicht fest. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat aber anhand von Stichproben eine erste Prognose erstellt. Demnach dürften es die „alten Bekannten“ wie „Marie“, „Emilia“ und „Emma“ bzw. „Paul“, „Ben“ und „Alexander“ erneut ganz nach oben schaffen.

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