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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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01.08.2017

Landesweites Pilotprojekt: Renaturierung der Queich zwischen Schneiderstraße und Queichanger in Landau macht sichtbare Fortschritte - Offizielle Einweihung Ende September

Die Bagger rollen zwischen Schneiderstraße und Queichanger in Landau: Die Renaturierung der Queich in diesem Bereich schreitet voran. Parallel zum eigentlichen, begradigten Flusslauf wurde ein zweiter, naturnaher Queicharm geschaffen. Bis zur offiziellen Eröffnung Ende September sollen unter anderem noch ein Fußweg, ein Gewässerparcours und ein Bachspielbereich angelegt sowie der gesamte Bereich bepflanzt werden. 

Beigeordneter Rudi Klemm freut sich über die gut sichtbaren Fortschritte auf dem Gelände zwischen Eduard-Spranger-Gymnasium und Freizeitbad LA OLA. „Die Stadt Landau kann stolz sein auf dieses landesweite Pilotprojekt“, betont der Umweltdezernent. „Wir geben nicht nur der Queich ein neues Bett, wir werten auch den gesamten Bereich deutlich auf und verbessern so die Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung.“ Nicht zuletzt stelle der renaturierte Queich-Abschnitt dank des geplanten Gewässerparcours einen bedeutsamen außerschulischen und außeruniversitären Lernort dar, so Klemm. Für das Projekt „Queichrenaturierung“ kooperieren die Stadt, das ESG und die Universität Koblenz-Landau. Sein besonderer Dank gelte dem Land Rheinland-Pfalz, das die Renaturierung im Zuge der „Aktion Blau Plus“ zu 100 Prozent fördere, erklärt der Landauer Umweltdezernent.  

Auch der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, hat die Baustelle in Landau kürzlich besucht. Geführt von Markus Abel, Leiter des städtischen Umweltamts, Bauleiter Michael Decker, Landschaftsarchitektin Bettina Krell sowie Mitarbeitern der beteiligten Behörden und Firmen informierte er sich über die laufenden Arbeiten. „Eine sehr schöne Maßnahme, die das Stadtbild aufwertet und einen wesentlichen Beitrag zur Verschönerung dieses Queichabschnitts leistet“, zeigte sich der Behördenchef beeindruckt und wünschte dem Landauer Projekt gutes Gelingen. 

Umweltamtsleiter Abel betont den nachhaltigen Charakter der Maßnahme. „Uns bietet sich die Chance, eine Sünde der Vergangenheit zu korrigieren“, verweist Abel auf die Begradigung der Queich. „In dem naturnahen Fließgewässer und im gesamten Bereich zwischen Schneiderstraße und Queichanger werden künftig zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten ihre Heimat finden. Bürgerinnen und Bürger können die wertvolle Landschaft, die entsteht, als neuen, qualitativ hochwertigen Naherholungs- und Aufenthaltsbereich nutzen.“  

Die Landauerinnen und Landauer waren in die Maßnahme von Anfang an eingebunden. So wurden nicht nur das ESG, sondern auch weitere umliegende Schulen im Vorfeld an den Planungen beteiligt. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des nahen Parkstifts wurden befragt und es fanden mehrere Bürgerbeteiligungsveranstaltungen statt. 

Die offizielle Einweihung des renaturierten Queichabschnitts und der umliegenden Landschaft erfolgt am 29. September.

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