Hilfsnavigation
Language
Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
Seiteninhalt
06.07.2017

Mehr offene Stellen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau: OB Hirsch bekräftigt Notwendigkeit der Schaffung von Wohnraum zur Gewinnung von Fachkräften

In der Stadt Landau herrscht faktisch Vollbeschäftigung – das geht aus dem Arbeitsmarktbericht hervor, den die Agentur für Arbeit Landau am Ende jedes Monats vorlegt. Die jüngsten Zahlen zeigen aber auch, dass die Unternehmen in Landau und Umgebung immer mehr offene Stellen an die Agentur melden. Oberbürgermeister Thomas Hirsch betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit der Schaffung von Wohnraum zur Gewinnung von Fachkräften.

„Gerade in Zeiten des demografischen Wandels und drohenden Fachkräftemangels brauchen wir auch Menschen, die von außen nach Landau kommen und bei uns arbeiten“, fasst der Stadtchef zusammen. „Und diese Menschen müssen Wohnraum für sich und ihre Familien finden. Als Stadtspitze, Stadtverwaltung und Stadtrat tragen wir die Gesamtverantwortung für ganz Landau und müssen auch dafür sorgen, dass Unternehmen ausreichend Fachkräfte finden. Der Wirtschaftsstandort Landau darf nicht gefährdet werden.“ Auch aus diesem Grund sei er überzeugt von der Notwendigkeit, mittels des Maßnahmenbündels „Landau baut Zukunft“ Wohnraum für Landau zu schaffen.

Jede Landauerin und jeder Landauer, der in Rente oder Pension gehe, mache zwar einen Job frei, jedoch noch lange keine Wohnung, führt der OB weiter aus. Ziel der Politik müsse sein, die Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Ältere Menschen würden ihre angestammten Wohnungen heute nicht mehr mit 70 oder 75 Jahren aufgeben, so Hirsch. Daher sei es auch falsch, auf die rund 1.000 Remanenzadressen, also Adressen, an denen nur noch eine ältere Person lebe, im Stadtgebiet zu verweisen, um gegen die Schaffung von Wohnraum zu argumentieren. Auch seien diese so genannten Remanenzadressen im Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Landau bei der Berechnung der Wohnraumbedarfe bereits berücksichtigt, betont der OB.

zurück nach oben drucken