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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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29.09.2017

Zeitgemäßer Look: Vorstellung des Graffitis am Heinrich-Heine-Platz - Bürgemeister Dr. Ingenthron: »Ein weiterer Gewinn für die Kunst im öffentlichen Raum«

Der Landauer Heinrich-Heine-Platz zwischen Stadtbibliothek und Boulevard Ostbahnstraße präsentiert sich künftig in zeitgemäßem Look! Nach der Neugestaltung des Platzes im Jahr 2015 ziert nun auch ein Graffiti des Künstlers Till Heim den Treppenbereich des Platzes. Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron hat in seiner Eigenschaft als Bau- und Kulturdezernent die Neugestaltung jetzt gemeinsam mit Künstler Till Heim und der Leiterin der Landauer Stadtbibliothek, Amelie Löhlein, vorgestellt.

„Das ist ein ganz besonderes Element an Kunst im öffentlichen Raum und ein echter Blickfang zugleich“, so das Urteil des Bürgermeisters. „Bereits im vergangenen Jahr hat Till Heim gemeinsam mit zwei weiteren Graffiti-Künstlern die Seitenwände des Tragwerks der Brücke Süd auf dem früheren Landesgartenschaugelände gestaltet. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn auch für die Gestaltung des Treppenbereichs des Heinrich-Heine-Platzes gewinnen konnten“, so Dr. Ingenthron.

Das Kunstwerk füge sich sowohl hinsichtlich der gestalterischen Elemente als auch der Farbgebung hervorragend in die Umgebung ein und sei zuvor mit dem Stadtbauamt abgestimmt gewesen, erklärt Graffiti-Künstler Till Heim. Sowohl die Wellenbewegungen des Wassers in der Queich als auch das Logo der nahe gelegenen Stadtbibliothek seien in seinem Kunstwerk verewigt worden. Die farbliche Gestaltung orientiere sich an jener des Sandsteins und einzelner prägender Elemente der Gebäude im Umkreis.

Dr. Ingenthron ist überzeugt davon, dass die legalen Graffitis nicht nur einen Gewinn für die Kunstszene in der Stadt Landau darstellen, sondern auch helfen, die illegalen Schmierereien im Stadtgebiet einzudämmen. „Seit dem Jahr 2008 stellt die Stadt Landau Flächen für legale Graffitis zur Verfügung und hat sehr gute Erfahrungen damit gemacht“, so Ingenthron. „In der Sprayer-Szene gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass bereits bestehende Kunstwerke nicht übersprüht werden dürfen“, erläutert der Bürgermeister. „Diesen Ehrenkodex machen wir uns mit unserem Projekt „Legale Graffitis“ zu Nutze. Natürlich kann man so nicht alle Schmierereien verhindern, aber wir sind auf einem guten Weg. Und wir können anerkannten wie freischaffenden Vertretern dieser Kunstgattung Raum zur Entfaltung in der Öffentlichkeit geben. Ich bin sicher, das war nicht das letzte Projekt dieser Art“ wirft Dr. Ingenthron bereits einen Blick in die Zukunft.

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