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Panorama der Stadt Landau in der Pfalz
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Aufenthaltstitel bei Asylantrag Erteilung

Leistungsbeschreibung

Sie haben Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigter, wenn Sie politisch verfolgt werden. 

Wenn Ihnen Asyl oder Flüchtlingsschutz zuerkannt wird, erhalten Sie eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis. Diese Aufenthaltserlaubnis kann in eine Niederlassungserlaubnis übergehen, wenn die Gründe für die Anerkennung noch bestehen.

Falls Ihnen kein Asyl oder Flüchtlingsschutz gewährt werden kann, können Ihnen europarechtliche Abschiebeverbote nach § 60 Absatz 2, 3 und 7 Satz 2 des Aufenthaltsgesetzes und nationale Abschiebeverbote nach § 60 Absatz 5 und 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes Schutz bieten. Diese Abschiebeverbote bezeichnet man auch als subsidiären Schutz. Sie erhalten dann in der Regel eine Aufenthaltserlaubnis durch die zuständige Ausländerbehörde.

An wen muss ich mich wenden?

Stellen Sie Ihren Antrag bitte in einer der Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF, Referat 134 i.V. Referat 410), die sich jeweils in unmittelbarer Nähe Ihrer Erstaufnahmeeinrichtung befinden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Falls Sie Ausweispapiere besitzen, müssen Sie diese vorlegen.

Sprechzeiten

Montag, Mittwoch: 14.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag: 8.30 bis 12.00 Uhr

Nähere Informationen Flüchtlingshilfe

Informationen

Nähere Informationen zum Thema Flüchtlingshilfe erhalten Sie unter:

www.landau.de/fluechtlingshilfe

Verfahrensablauf

Wenn Sie Asyl beantragen wollen, müssen Sie sich zunächst an eine Erstaufnahmeeinrichtung wenden. Dort werden Ihre Personendaten erfasst und Sie erhalten eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung.

Den Asylantrag stellen Sie dann persönlich bei derjenigen Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, die der Erstaufnahmeeinrichtung zugeordnet ist. In der Außenstelle werden zunächst Ihre Personaldaten aufgenommen. Es werden Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder gemacht. Sie erhalten dann für die Dauer des Asylverfahrens eine Aufenthaltsgestattung, die zugleich Ihr Ausweis ist. Es folgt eine persönliche Anhörung in der Außenstelle des Bundesamtes. Dabei werden Sie von einem Dolmetscher unterstützt.

Nach der Anhörung prüft das Bundesamt, ob die von Ihnen geschilderten Gründe zu Asyl oder Flüchtlingsschutz führen. Sie erhalten vom Bundesamt eine schriftliche Entscheidung über Ihren Asylantrag.

Anträge / Formulare

Es ist kein Antragsformular erforderlich.

Was sollte ich noch wissen?

Nur in den folgenden besonderen Fällen können Sie Ihren Asylantrag schriftlich stellen:

  • Sie besitzen eine Aufenthaltserlaubnis mit einer Gesamtgeltungsdauer von mehr als sechs Monaten ,
  • Sie befinden sich in Haft oder sonstigem öffentlichen Gewahrsam, in einem Krankenhaus, einer Heil- oder Pflegeanstalt oder in einer Jugendhilfeeinrichtung oder
  • Sie haben noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet und Ihr gesetzlicher Vertreter ist nicht verpflichtet, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen.

Senden Sie den Asylantrag an die Zentrale des Bundesamtes.

Sie können den Asylantrag nicht aus dem Ausland stellen.

Zuständig


Kontakt

Frau Ulrike Wagenblatt
Sachbearbeiterin
Friedrich-Ebert-Straße 5
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341/13-3243
Fax: 06341/13-3249
E-Mail oder Kontaktformular
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Frau Monika Kirchmer
Sachbearbeiterin
Friedrich-Ebert-Straße 5
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341/13-3243
Fax: 06341/13-3249
E-Mail oder Kontaktformular
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Daniel Wittmann
Sachbearbeiter
Friedrich-Ebert-Straße 5
Telefon: 06341/13-3245
Fax: 06341/13-3249
E-Mail oder Kontaktformular
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