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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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16.09.2021

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

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Bitte beachten: Ab sofort gilt die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und mit ihr die 2G+-Regel im öffentlichen Raum. Siehe “Was ändert sich ?“. Die Stadt Landau befindet sich aktuell in Warnstufe 1; es gibt also keine zusätzlichen Einschränkungen (Stand: 16. September 2021). Erst wenn eine Stadt oder ein Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen bestimmte Schwellenwerte reißt, kommt er in eine neue Warnstufe. Wir halten Sie hier über die aktuelle Entwicklung in Landau auf dem Laufenden.

 Die 25. und die ab Sonntag, 12. September, geltende 26. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz können Sie online unter www.corona.rlp.de einsehen.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz steht immer auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Was ändert sich ab Sonntag, 12. September?

Einführung von Leitindikatoren

Ab dem 12. September 2021 wird mit Inkrafttreten der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung ein neues System zur Bewertung des Infektionsgeschehens eingeführt. Mit Blick auf die steigenden Impfquoten ist die „Sieben-Tage-Inzidenz“ nicht mehr allein maßgeblich. Es wird nun drei Leitindikatoren geben, anhand derer ein differenzierter Blick auf die epidemiologische Lage gelingt und darauf beruhend verhältnismäßige Maßnahmen ergriffen werden können.

Der Leitindikator „Sieben-Tage-Inzidenz“ gibt an, wie schnell sich das Virus verbreitet. Unter „Sieben-Tage-Inzidenz“ wird die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt verstanden.

DerLeitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenzzeigt an, wie viele Schwererkrankte innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen neu stationär aufgenommen wurden. Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ misst die Anzahl der neu aufgenommenen Hospitalisierungsfälle mit COVID-19-Erkrankung je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt der letzten sieben Tagen bezogen auf ein Versorgungsgebiet gemäß Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025.

Der Leitindikator „Anteil Intensivbetten“ misst die Belastung des Gesundheitswesens. Er bestimmt sich nach dem prozentualen Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Intensivbettenkapazität innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz.

Die aktuellen Werte der Leitindikatoren „Sieben-Tage-Inzidenz, „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ und „Anteil Intensivbetten“ werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

Einführung von Warnstufen

Überschreiten in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Werktagen (ohne Unterbrechung durch Sonn- und Feiertage) mindestens zwei der drei Leitindikatoren einen der nachfolgenden Wertebereiche, gilt ab dem übernächsten Tag eine Warnstufe nach der folgenden Übersicht.

Die Warnstufe wird zurückgestuft, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Werktagen die entsprechenden Wertebereiche wieder unterschreiten. Die jeweilige Warnstufe gilt ab dem übernächsten Tag nach dem Dreitagesabschnitt.

Hierbei ist es unerheblich, welche beiden Indikatoren während des Dreitagesabschnitts überschritten bzw. unterschritten sind, auch ein Wechsel zwischen einzelnen überschrittenen bzw. unterschrittenen Indikatoren während des Dreitagesabschnitts ist unbeachtlich.

Der Landkreis oder die kreisfreie Stadt geben den Zeitpunkt, ab dem die jeweilige Warnstufe gilt, öffentlich bekannt.

Zur Ermittlung des Dreitagesabschnitts werden die drei unmittelbar vor dem 12. September 2021 liegenden Werktage mitgezählt. Haben also beispielsweise in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens zwei der drei Leitindikatoren vom 9. bis 11. September 2021 den Wertebereich für die Warnstufe 2 erreicht, gilt diese ab dem übernächsten Tag, also dem 13. September 2021.

Bei Feststellung der Warnstufe 2 und 3 gelten insbesondere für Zusammenkünfte und Veranstaltungen, aber auch für die Gastronomie und den Sport verschärfte Regelungen. Verschärfungen, die allein an das Überschreiten einer bestimmten 7-Tage-Inzidenz anknüpfen, gibt es nicht mehr. 

Kinder bis 11 Jahre und Jugendliche

Für Kinder bis einschließlich 11 Jahre oder Schülerinnen und Schüler besteht keine Testpflicht. Kinder bis einschließlich 11 Jahre sind geimpften und genesenen Personen gleichgestellt.

Kontaktbeschränkungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Es ergeben sich je nach Art der Zusammenkunft oder Veranstaltung verschiedene Schutzmaßnahmen.

Testpflicht für Beschäftigte nach längerer Urlaubsabwesenheit

Für Beschäftigte, die länger als fünf Werktage hintereinander (wobei Sonn- und Feiertage die Zählung nicht unterbrechen) aufgrund von Urlaub oder vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, gilt bei Arbeitsantritt die Testpflicht. Beginnt die Arbeitsaufnahme im Homeoffice, gilt die Testpflicht am ersten Tag, an dem der Betrieb bzw. jeweilige Einsatzort aufgesucht wird. Für geimpfte Personen und genesene Personen gilt die Testpflicht nicht.

Maskenpflicht

Bei der Maskenpflicht wird nun stets das Tragen eines medizinischen Mundschutzes (OP-Maske) oder einer Maske des Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards vorausgesetzt. Die bisher sogenannte „qualifizierte“ oder „verschärfte“ Maskenpflicht ist nunmehr also der Regelfall.


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Situation in der Stadt Landau

Am Sonntag, 12. September, ist die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft getreten.

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Bürgertelefone

Sollten Sie weitergehende Fragen zum richtigen Umgang mit dem Corona-Virus oder Beratung zum weiteren Vorgehen in Ihrer individuellen Situation benötigen, können Sie sich unter der Nummer 06341/940 555 an das gemeinsame Bürgertelefon des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau wenden. Es ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt.

Bei allgemeinen Fragen zum Corona-Virus sind Auskünfte auch beim Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums unter der Telefonnummer 030/346 465 100 und beim Bürgertelefon der Landesregierung Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer 0800/575 8100 erhältlich.

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Informationen zu Corona-Impfung

Wichtig: Das Impfen ist kostenlos.

Für die Menschen aus Landau sowie einen Großteil der Bevölkerung des Landkreises SÜW steht das Landes-Impfzentrum Landau/SÜW in der Albert-Einstein-Straße 29 in Landau zur Verfügung. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.landau.de/landesimpfzentrum.

Das Impfzentrum schließ Ende September. Bis dahin ist es noch an folgenden Tagen geöffent:

Mittwoch, 15. September, von 8 bis 14 Uhr

Donnerstag, 23. September, von 8 bis 16:30 Uhr

Freitag, 24. September, von 13 bis 17:30 Uhr

Mittwoch, 29. September, von 12 bis 16 Uhr

Donnerstag, 30. September, 8 bis 16:30 Uhr

Mitzubringen sind nach Möglichkeit Impfausweis, Personalausweis und, falls vorhanden, Krankenkassenkarte. Achtung: Wer zwischen 12 und 17 Jahren alt ist und sich gegen Corona impfen lassen möchte, muss von mindestens einer Sorgeberechtigten bzw. einem Sorgeberechtigten begleitet werden. Von der bzw. dem zweiten Sorgeberechtigten muss eine entsprechende Einverständniserklärung vorliegen. Im Ausnahmefall kann auch eine dritte Person die Minderjährige oder den Minderjährigen begleiten, etwa die Großmutter oder der Großvater. Dann muss aber eine Einverständniserklärung beider Sorgeberechtigter mitgebracht werden.

Wer lieber einen Termin vereinbaren möchte: Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt ausschließlich durch das Land, entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800/57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

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Corona-Testmöglichkeiten in Landau und dem Kreis Südliche Weinstraße

Corona-Teststation in den Grabengärten

Das gemeinsame Corona-Diagnosezentrum der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße in der Straße „In den Grabengärten“ in Landau ist immer montags und donnerstags von 17 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Die Teststation sollte vorzugsweise mit dem Auto angefahren werden. Sollte das nicht möglich sein, ist eine Testung aber auch ohne Auto möglich. Die Zufahrt erfolgt über die Max-Planck-Straße und ist ab der Autobahn 65 ausgeschildert.

Wer hier einen PCR-Test machen lassen möchte, benötigt eine sogenannte „Laborüberweisung“ von einer Ärztin bzw. einem Arzt, etwa der Hausärztin bzw. dem Hausarzt. Ohne Laborüberweisung werden nur Kontaktpersonen getestet, die das Gesundheitsamt im Vorfeld namentlich bei der Teststation angemeldet hat.

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Schnelltest-Stationen

Kostenlose Schnelltests ohne Laborüberweisung werden bspw. im Testzentrum in der Jugendstil-Festhalle angeboten. Hier kommen freiwillige Helferinnen und Helfer zusammen mit Ehrenamtlichen der DLRG Landau und Neustadt sowie Stadtholding-Bediensteten zum Einsatz. Bei Fragen erreichen Sie das Testzentrum unter 0 63 41/92 87 816 oder unter schnelltestzentrum@landau.dlrg.de.

Die Einrichtung ist ab 30. August wie folgt geöffnet:

Montag bis Freitag:  17 bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag: 9 bis 13 Uhr

Personen, die beispielsweise für eine Reise einen PCR-Test benötigen, können diesen Test auf eigene Rechnung in der Festhalle durchführen lassen. Die Kosten hierzu betragen 80 Euro. Auch Personen mit Laborüberweisung können in der Festhalle PCR-gestestet werden. Die Kosten hierfür übernimmt i.d.R. die Krankenkasse.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings wird ein Identifikationsnachweis mit Foto – etwa der Personalausweis – benötigt, um die entsprechenden Test-Bescheinigungen zu erhalten. Informationen gibt es auf der Internetseite www.corona-test-landau.de.


Eine Auflistung weiterer Corona-Testmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau finden Sie hier zum Download:

Corona-Testmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau

Eine Karte mit den bekannten Testmöglichkeiten in Landau finden Sie außerdem im Geoportal oder beim Stadtmarketing und Stadtentwicklung Landau.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen - Sie fragen, wir antworten!

Uns erreichen derzeit viele Anfragen auf unterschiedlichen Wegen. Häufig gestellte Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden.

Ich brauche Unterstützung! Welche telefonischen Beratungsstellen / Hilfsangebote gibt es?

Die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie schränken nach wie vor das soziale Leben vieler Bürgerinnen und Bürger auf nie gekannte Weise ein: Viele Menschen verbringen ihren Alltag fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Der Umgang mit der aktuellen Situation führt auch zu Unsicherheiten und einem erhöhten Gesprächsbedarf. Da tut es gut zu reden und sich auszusprechen.

Unter www.landau.de/telefonischeHilfe gibt es eine Übersicht an telefonischen Hilfsangeboten sowohl in Landau als auch bundesweit, an die sich Hilfesuchende in verschiedenen Lebenslagen wenden können.

Für Betroffene in Einzelhandel und Gastronomie steht die städtische Wirtschaftsförderung als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Das dortige Team übermittelt in regelmäßigen Abständen in Form von Newslettern aktuelle Informationen, derzeit insbesondere über Maßnahmen und Hilfsangebote im Zuge der Corona-Pandemie. Gerne können wir Sie in unseren Verteiler mit aufnehmen. Wir freuen uns über Ihre Interessensbekundung per E-Mail an info@landau.de.


Was ändert sich ab Sonntag, 12. September?

Einführung von Leitindikatoren

Ab dem 12. September 2021 wird mit Inkrafttreten der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung ein neues System zur Bewertung des Infektionsgeschehens eingeführt. Mit Blick auf die steigenden Impfquoten ist die „Sieben-Tage-Inzidenz“ nicht mehr allein maßgeblich. Es wird nun drei Leitindikatoren geben, anhand derer ein differenzierter Blick auf die epidemiologische Lage gelingt und darauf beruhend verhältnismäßige Maßnahmen ergriffen werden können.

Der Leitindikator „Sieben-Tage-Inzidenz“ gibt an, wie schnell sich das Virus verbreitet. Unter „Sieben-Tage-Inzidenz“ wird die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt verstanden.

DerLeitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenzzeigt an, wie viele Schwererkrankte innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen neu stationär aufgenommen wurden. Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ misst die Anzahl der neu aufgenommenen Hospitalisierungsfälle mit COVID-19-Erkrankung je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt der letzten sieben Tagen bezogen auf ein Versorgungsgebiet gemäß Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025.

Der Leitindikator „Anteil Intensivbetten“ misst die Belastung des Gesundheitswesens. Er bestimmt sich nach dem prozentualen Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Intensivbettenkapazität innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz.

Die aktuellen Werte der Leitindikatoren „Sieben-Tage-Inzidenz, „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ und „Anteil Intensivbetten“ werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

Einführung von Warnstufen

Überschreiten in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Werktagen (ohne Unterbrechung durch Sonn- und Feiertage) mindestens zwei der drei Leitindikatoren einen der nachfolgenden Wertebereiche, gilt ab dem übernächsten Tag eine Warnstufe nach der folgenden Übersicht.

Die Warnstufe wird zurückgestuft, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Werktagen die entsprechenden Wertebereiche wieder unterschreiten. Die jeweilige Warnstufe gilt ab dem übernächsten Tag nach dem Dreitagesabschnitt.

Hierbei ist es unerheblich, welche beiden Indikatoren während des Dreitagesabschnitts überschritten bzw. unterschritten sind, auch ein Wechsel zwischen einzelnen überschrittenen bzw. unterschrittenen Indikatoren während des Dreitagesabschnitts ist unbeachtlich.

Der Landkreis oder die kreisfreie Stadt geben den Zeitpunkt, ab dem die jeweilige Warnstufe gilt, öffentlich bekannt.

Zur Ermittlung des Dreitagesabschnitts werden die drei unmittelbar vor dem 12. September 2021 liegenden Werktage mitgezählt. Haben also beispielsweise in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens zwei der drei Leitindikatoren vom 9. bis 11. September 2021 den Wertebereich für die Warnstufe 2 erreicht, gilt diese ab dem übernächsten Tag, also dem 13. September 2021.

Bei Feststellung der Warnstufe 2 und 3 gelten insbesondere für Zusammenkünfte und Veranstaltungen, aber auch für die Gastronomie und den Sport verschärfte Regelungen. Verschärfungen, die allein an das Überschreiten einer bestimmten 7-Tage-Inzidenz anknüpfen, gibt es nicht mehr. 

Kinder bis 11 Jahre und Jugendliche

Für Kinder bis einschließlich 11 Jahre oder Schülerinnen und Schüler besteht keine Testpflicht. Kinder bis einschließlich 11 Jahre sind geimpften und genesenen Personen gleichgestellt.

Kontaktbeschränkungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Es ergeben sich je nach Art der Zusammenkunft oder Veranstaltung verschiedene Schutzmaßnahmen.

Testpflicht für Beschäftigte nach längerer Urlaubsabwesenheit

Für Beschäftigte, die länger als fünf Werktage hintereinander (wobei Sonn- und Feiertage die Zählung nicht unterbrechen) aufgrund von Urlaub oder vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, gilt bei Arbeitsantritt die Testpflicht. Beginnt die Arbeitsaufnahme im Homeoffice, gilt die Testpflicht am ersten Tag, an dem der Betrieb bzw. jeweilige Einsatzort aufgesucht wird. Für geimpfte Personen und genesene Personen gilt die Testpflicht nicht.

Maskenpflicht

Bei der Maskenpflicht wird nun stets das Tragen eines medizinischen Mundschutzes (OP-Maske) oder einer Maske des Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards vorausgesetzt. Die bisher sogenannte „qualifizierte“ oder „verschärfte“ Maskenpflicht ist nunmehr also der Regelfall.


Wann gilt welche Warnstufe?

Überschreiten in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Werktagen (ohne Unterbrechung durch Sonn- und Feiertage) mindestens zwei der drei Leitindikatoren einen der nachfolgenden Wertebereiche, gilt ab dem übernächsten Tag eine Warnstufe nach der folgenden Übersicht.

Die Warnstufe wird zurückgestuft, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Werktagen die entsprechenden Wertebereiche wieder unterschreiten. Die jeweilige Warnstufe gilt ab dem übernächsten Tag nach dem Dreitagesabschnitt.

Hierbei ist es unerheblich, welche beiden Indikatoren während des Dreitagesabschnitts überschritten bzw. unterschritten sind, auch ein Wechsel zwischen einzelnen überschrittenen bzw. unterschrittenen Indikatoren während des Dreitagesabschnitts ist unbeachtlich.

Zur Ermittlung des Dreitagesabschnitts werden die drei unmittelbar vor dem 12. September 2021 liegenden Werktage mitgezählt. Haben also beispielsweise in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens zwei der drei Leitindikatoren vom 9. bis 11. September 2021 den Wertebereich für die Warnstufe 2 erreicht, gilt diese ab dem übernächsten Tag, also dem 13. September 2021.

Die jeweilige Warnstufe wird auf dieser Seite veröffentlicht.

Was ist die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz?

Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenzzeigt an, wie viele Schwererkrankte innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen neu stationär aufgenommen wurden. Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ misst die Anzahl der neu aufgenommenen Hospitalisierungsfälle mit COVID-19-Erkrankung je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt der letzten sieben Tagen bezogen auf ein Versorgungsgebiet gemäß Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025.

Der Wert wird unter www.lua.rlp.de veröffentlicht.

Was ist mit Intensivbetten-Auslastung gemeint?

Der Leitindikator „Anteil Intensivbetten“ misst die Belastung des Gesundheitswesens. Er bestimmt sich nach dem prozentualen Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Intensivbettenkapazität innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz.

Die aktuellen Werte der Leitindikatoren „Sieben-Tage-Inzidenz, „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ und „Anteil Intensivbetten“ werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz (www.lua.rlp.de) veröffentlicht.

Wie errechnet sich der Inzidenzwert für Landau?

Das gemeinsame Gesundheitsamt der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße meldet die aktuellen Fallzahlen an das Landesuntersuchungsamt. Als zentrale Meldestelle für meldepflichtige Infektionskrankheiten errechnet es die 7-Tages-Inzidenzen für Rheinland-Pfalz, aber auch für die einzelnen Städte und Landkreise. Auf der Internetseite https://lua.rlp.de stellt das Landesuntersuchungsamt transparent dar, wie genau sich die Werte berechnen.

Was bedeutet 2G+?

Ab Sonntag, 12. September, läst die 2G+-Regel die bisherige 3G-Regel ab.

Je nach dem in welcher der oben genannten Warnstufen die Stadt Landau liegt, hat das Einfluss auf das „+“ in der neuen „2G+“-Regel. Diese regelt unter anderem, wie viele nicht-immunisierte Personen sich gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen bzw. auf Veranstaltungen oder in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen wie Kinos oder Konzerthäusern sowie beim Sport zulässig sind.

Achtung: Eine nicht-immunisierte Person im Sinne der Verordnung ist eine Person, die weder geimpfte noch genesene Person ist. Kinder bis einschließlich 11 Jahren sind Geimpften und Genesenen gleichgestellt. Schülerinnen und Schüler sind von der Testpflicht befreit, da sie regelmäßig in der Schule getestet werden.


Mit wem darf ich mich treffen?

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist ab 12. September mit höchstens 25 Personen gestattet, wobei geimpfte Personen und genesene Personen bei der Ermittlung der Personenanzahl außer Betracht bleiben. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die Personenanzahl auf zehn; bei Erreichen der Warnstufe 3 reduziert sich die Personenanzahl auf fünf.

Wo kann ich mich kostenlos testen (Antigen-Schnelltest) lassen?

In Landau und Umgebung gibt es zahlreiche Teststationen an denen Sie sich kostenlos testen lassen können – auch direkt in der Landauer Innenstadt. Bei den meisten Stationen sind spontane Testungen ebenso möglich wie eine vorherige Terminvereinbarung. Personalausweis nicht vergessen!

Eine Übersicht über die Schnell-Testmöglichkeiten in Landau und dem umliegenden Landkreis Südliche Weinstraße finden Sie hier:

Für meine Urlaubsreise brauche ich einen PCR-Test. Wo bekomme ich den?

PCR-Tests ohne Laborüberweisung, wie sie bspw. für Urlaubsreisen ins Ausland benötigt werden, können Sie zum Selbstkostenpreis in Landau u.a. im Testzentrum in der Jugendstil-Festhalle vornehmen lassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Auch einige Arztpraxen bieten eine PCR-Testung an, fragen Sie in Ihrer Hausarztpraxis.

Was gilt für standesamtliche Trauungen in Landau?

Die standesamtlichen Eheschließungen in Landau finden aktuell aufgrund der günstigeren Platzverhältnisse alle im Empfangssaal im Rathaus statt. An den Trauungen können zusätzlich zur Standesbeamtin oder dem Standesbeamten zwanzig Personen teilnehmen. Bei Wahrung des Mindestabstands kann die Maskenpflicht während der Trauung entfallen.

Alle relevanten Informationen zum Ablauf der Trauung unter den geltenden Corona-Bestimmungen erhält das Brautpaar vorab von der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten.

Welche Regelungen gelten für Bestattungen?

Bei Bestattungen gilt die medizinische Maskenpflicht; die Maskenpflicht entfällt, wenn Personen unter Wahrung des Abstandsgebotes einen festen Platz einnehmen.

Ist der Zoo Landau geöffnet?

Ja, der Zoo in Landau ist geöffnet und kann ohne vorherige Terminvereinbarung besucht werden. Die Möglichkeit zur Terminbuchung bleibt jedoch bestehen. Sie finden diese sowie alle Informationen für Ihren Zoobesuch hier.


Ich möchte gegen Corona geimpft werden. Was ist zu tun?

Für die Menschen aus Landau sowie einen Großteil der Bevölkerung des Landkreises SÜW steht das Landes-Impfzentrum Landau/SÜW in der Albert-Einstein-Straße 29 in Landau zur Verfügung.

***Aktuell ist für eine Impfung im Impfzentrum kein Termin notwendig. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.landau.de/landesimpfzentrum.***

Wie verhalte ich mich, wenn ich durch die Corona-Warn-App oder von einer Kontaktperson über eine Risikobegegnung informiert werde?

Wenn Sie den Verdacht haben, durch eine Risikobegegnung, zur Kontaktperson 1. Grades (d.h. Kontakt mit einer positiv getesteten Person mit Unterschreitung des Mindestabstands für min. 15 Minuten) geworden zu sein, begeben Sie sich schnellstmöglich in Quarantäne.

Bei Alarmierung durch App: Informieren Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin und bitten um Testung oder um die Ausstellung einer Laborüberweisung. Mit dieser Laborüberweisung können Sie bei der Teststation in Landau vorstellig werden.

Bei Information durch Kontaktperson: Warten Sie in der Quarantäne auf den Anruf des Gesundheitsamtes. Wenn Sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson 1. Grades eingestuft werden, erhalten Sie einen Anruf und das Gesundheitsamt meldet Sie namentlich bei der Teststation in Landau, so dass dort eine Testung möglich ist. (Bitte haben Sie Geduld, durch die aktuell hohe Auslastung kann es einige Zeit dauern, bis das Gesundheitsamt sich bei Ihnen meldet!)


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