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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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30.11.2022

Aktuelle Informationen zum richtigen Verhalten im Katastrophenfall

Angesichts der unsicheren Gesamtlage im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine und der Energiekrise bereitet sich die Stadt Landau auf verschiedene Szenarien vor, darunter ein sogenannter „Blackout“, also ein flächendeckender Stromausfall.

Die Stadtverwaltung hat Vorkehrungen getroffen, um die kritische Infrastruktur im Stadtgebiet möglichst aufrechtzuerhalten. U.a. bereitet sie sich auch darauf vor, im Ernstfall schnell Wärme- und Evakuierungsräume sowie spezielle Anlaufstellen, von denen aus Bürgerinnen und Bürger im Fall eines „Blackouts“ einen Notruf absetzen können, aufzubauen.

Mindestens genauso wichtig wie die Vorkehrungen der Verwaltung ist aber die Hilfe zur Selbsthilfe der Bevölkerung. „Meine dringende Bitte ist es, sich zuhause im persönlichen Umfeld auf mögliche Krisenszenarien wie einen länger andauernden Stromausfall vorzubereiten“, so OB Thomas Hirsch.

Hilfreiche Tipps und Checklisten gibt es gut aufbereitet hier auf der Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dabei geht es unter dem Motto „Für alle Fälle vorbereitet“ u.a. um Bevorratung, Notgepäck und Dokumentensicherung.

Aber wie wird die Bevölkerung gewarnt, wenn es tatsächlich zu einem Unglücks- oder gar Katastrophenfall kommt? In Landau geschieht das auf vielen verschiedenen Kanälen: per Warn-App KATWARN oder NINA, über die sozialen Medien und das Lokalradio, in wirklich schwerwiegenden Fällen per Lautsprecherdurchsage – und durch das neue, modernisierte Sirenennetz. Dank ihm ist es in Landau ab sofort möglich, auch einzelne Sirenen im Stadtgebiet gezielt auszulösen, um ein bestimmtes Gebiet zu bewarnen.

Wichtig: Nur wer die Sirenentöne kennt und zuordnen kann, profitiert im Ernstfall von ihnen. Die Stadt Landau wird aus diesem Grund in den kommenden Wochen Flyer zur Warnung der Bevölkerung in Notsituationen an alle Haushalte verteilen. Neben Informationen zu verschiedenen Warnmitteln und Verhaltenshinweisen enthalten diese auch einen QR-Code, den man einscannen und dann die Sirenentöne „probehören“ kann. In Deutschland weist ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton auf eine akute Gefahr hin; Entwarnung gibt ein einminütiger Dauerton.

Den Flyer zum Reinlesen gibt's hier

Am Donnerstag, 8. Dezember, findet außerdem der bundesweite Warntag statt, an dem in ganz Deutschland die Warnmittel getestet werden -  und auch die Stadt Landau macht mit! In Landau steht dabei das neue Sirenennetz im Mittelpunkt. Alle 15 Sirenen werden an diesem Tag um 11 Uhr ausgelöst. Die Entwarnung erfolgt eine dreiviertel Stunde später. 

Neben dem Sirenentest werden an diesem Tag auch in Landau – wie überall in Deutschland – die Handys klingeln. Ausgelöst vom BBK, testet der Bund zum ersten Mal die Katastrophen-Warnung per „Cell Broadcast“. Hierfür ist kein Smartphone erforderlich; die Warnungen werden, ähnlich einer SMS, an alle kompatiblen Geräte geschickt. Zusätzlich löst der Bund auch Warnapps wie KATWARN und NINA aus. All dies geschieht ebenfalls um 11 Uhr; die Entwarnung ist für 11:45 Uhr vorgesehen.


Welche Neuigkeiten gibt es sonst zur aktuellen Energiekrise?

Die Stadt Landau hat sich verpflichtet, nach Möglichkeit 15 Prozent des städtischen Energieverbrauchs einzusparen. Damit trägt die Stadt das am Notfallplan der EU-Kommission orientierte Ziel des Landes Rheinland-Pfalz mit. Die Einsparungen erfolgen vor allem durch verwaltungsinterne Maßnahmen in den städtischen Dienstgebäuden, aber auch durch öffentlich wahrnehmbare Maßnahmen wie etwa das Abschalten der Effektbeleuchtung an Gebäuden wie dem Rathaus oder der Festhalle.

Spürbar Energie eingespart wird auch im Freizeitbad LA OLA, u.a. durch das Absenken der Wassertemperaturen um 1 Grad oder das Schließen von energieintensiven Bereichen wie den Außenbecken.

Kommunale Feste oder Veranstaltungen wie den Thomas-Nast-Nikolausmarkt abzusagen, ist nicht geplant. Allerdings müssen auch hier alle Energiesparpotentiale ausgeschöpft werden. Gleiches gilt für die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt, die in diesem Jahr kürzer geschaltet wird als in den Vorjahren – bezogen sowohl auf den Gesamtzeitraum als auch die einzelnen Tage.

Nützliche Tipps zum Energiesparen im eigenen Haushalt erteilen derweil die Bundesregierung hier und die Verbraucherzentrale hier.


Wenn Sie Schwierigkeiten haben, ihre Strom- und Gasrechnungen zu begleichen finden Landauerinnen und Landauer u.a. bei folgenden Anlaufstellen Beratung und Hilfe:

Caritas-Zentrum Landau

Königstraße 39/41
76829 Landau
Telefon: 0 63 41/9 35 5-0
E-Mail schreiben

Haus der Diakonie

Westring 3a
76829 Landau
Telefon: 0 63 41/48 26
E-Mail schreiben

Stadtteilbüro Landau-Süd

Bismarckstraße 28
76829 Landau
Telefon:  0 63 41 / 93 00 62 oder 14 46 10
E-Mail schreiben

Sozialamt der Stadt Landau

Hier können Sie sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sachgebiete Grundsicherung und Wohngeld wenden. Bitte beachten Sie jedoch, dass Auskünfte zu den angekündigten Änderungen im Bereich Wohngeld leider noch nicht möglich sind. Auch eine vorsorgliche Antragsstellung ist nicht vorgesehen.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 


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