Die Chancen der Digitalisierung nutzen: Das wollen alle Kommunen in Deutschland. Ein neues Ranking des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos und der index-Gruppe zeigt, welche der 401 Städte und Landkreise in Sachen Digitalisierung die Nase vorn haben. Erschienen ist der Digitalisierungskompass im Handelsblatt. Die Stadt Landau in der Pfalz belegt darin den 88. Rang.
In das Ranking flossen Faktoren wie die Anzahl der Breitbandanschlüsse, der Gründungen, der Beschäftigten im IT-Sektor oder der Patentanmeldungen im Digitalbereich ein. Gute Noten erhält Landau besonders im Bereich Breitbandausbau. „Eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur stellt die Grundvoraussetzung unserer heutigen Informationsgesellschaft dar und ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, Einrichtungen und Privathaushalte“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der zugleich klar macht: Mit der jetzigen Gesamtplatzierung gibt sich die Stadt Landau nicht zufrieden. „Wir engagieren uns weiter beim Ausbau unserer Breitbandinfrastruktur“, verspricht der Stadtchef. Er war im Jahr 2016 mit einem eigenen Breitbandbeauftragten in der Verwaltung für den konsequenten Ausbau des Breitbandnetzes angetreten. Wiesen Ende 2015 lediglich rund 30 Prozent der Kabelverzweiger im Stadtgebiet eine Versorgungsrate von über 30 Mbit/s auf, waren es Ende 2017 bereits rund 97 Prozent – und rund 92 Prozent mit einer Versorgungsrate von über 50 Mbit/s.
Nach den Worten des OB gelte es jetzt, die „digitale Agenda“ fortzuschreiben und die jüngsten Entwicklungen und Erkenntnisse aufzunehmen.
Das Gesamtranking des Digitalisierungskompasses für alle Städte und Landkreise kann im Internet unter www.digitalisierungskompass.de eingesehen werden.