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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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16.04.2025

Für eine lebendige Innenstadt: Leerstandsprogramm »LeLa - It's a match« der Stadt Landau geht in die zweite Runde - Bewerbungen bis 31. Mai möglich

It´s a match! Die Stadt Landau geht als „Matchmakerin“ in die zweite Runde. Bei ihrem Leerstandsprogramm „LeLa – It’s a match“ mietet sie auf Initiative der städtischen Wirtschafsförderung (Wifö) vorübergehend strukturelle oder absehbare Leerstände in der Innenstadt an, um diese für neue Nutzerinnen und Nutzer mit attraktiven Konzepten zugänglich zu machen. Beide Seiten, Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer mit Leerständen und Interessierte mit ihrem Nutzungskonzept, können sich bis 31. Mai bei der Wifö bewerben.

„Die Leerstände in unserer Stadt zu bekämpfen steht bei uns ganz oben auf der Liste“, betont Oberbürgermeister Dominik Geißler. „Das Leerstandsprogramm unserer Wirtschaftsförderung soll – neben vielen anderen Maßnahmen zur Innenstadtbelebung wie etwa die durch den innerstädtischen Verfügungsfonds finanzierte personelle Stärkung der Landauer Leerstandsinitiative zur Intensivierung der Eigentümeransprache – Leerstände im gewerblichen Bereich verhindern und gleichzeitig zukunftsgewandte Nachnutzungen fördern, die sonst den Weg in die zentralen Lagen der Innenstadt vielleicht gar nicht gewagt hätten“, sagt Dominik Geißler. Dass das gelingen könne, habe der erste LeLa-Durchlauf mit der erfolgreichen Ansiedlung des Concept-Stores „Cacopardo Concept und aparte Kunst“ gezeigt, der nach einem mehrmonatigen Gastspiel in der Gerberstraße jetzt mit angepasstem Konzept dauerhaft in der Marktstraße und am Rathausplatz neue Domizile bezogen hat.

Eine Jury, bestehend aus dem Oberbürgermeister, Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung sowie externen Expertinnen und Experten unter anderem der Handwerkskammer der Pfalz und der Industrie- und Handelskammer Pfalz wird die eingereichten Leerstände oder angehenden Leerstände bewerten. Gibt sie ihr „Go“ und findet sich das passende Konzept, mietet die Verwaltung die Immobilie an. Bei den Konzepten haben zukunftsgewandte und frequenzbringende Nutzungen die besten Chancen, etwa Start-Ups, Existenzgründungen, Pop-Up-Stores, Kultur- und Kreativangebote oder auch gemeinwohlorientierte Initiativen, Vereine oder Gemeinschaftsnutzungen.

Wie viele Immobilien angemietet werden, richtet sich nach den eingegangenen Anträgen und den verfügbaren Haushaltsmitteln bzw. Fördergeldern. „LeLa – It’s a match“ wird aus Mitteln des Landesförderprogramms „Innenstadt-Impulse“ gefördert. Für temporäre Anmietungen stehen 75.000 Euro bereit.

Wer sich bewerben möchte, findet alle detaillierten Informationen unter www.landau.de/lela. Die Bewerbungen sollen bis einschließlich Samstag, 31. Mai, eingereicht werden. Die vorgestellten Immobilien müssen bereits gewerblich genutzt worden sein, etwa in den Bereichen Einzelhandel oder Gastronomie. Sie sollten gut erreichbar und einsehbar sein und ab dem Zeitpunkt der Anmietung uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

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