Das Studio Landau des Offenen Kanals Weinstraße lud am Sonntag, 18. März, zum sehr gut besuchten Tag der offenen Tür. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich in den Räumlichkeiten des OK in der Jugendstil-Festhalle über Arbeit und Angebot des Bürgersenders. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Preisträgerinnen und Preisträger des Filmwettbewerbs, den der OK im Vorfeld durchgeführt hatte, ausgezeichnet.
„25 Einreichungen von Filmemacherinnen und Filmemachern aus der Südpfalz beweisen, dass dem Landauer Bürgerfernsehen eine große Bedeutung in der Region zukommt“, fasste Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen, der als langjähriger Unterstützer des OK und Schirmherr des Wettbewerbs die Preisverleihung durchführte. Der Stadtchef zeigte sich von der Qualität der eingereichten Kurzfilme begeistert. „Die Wettbewerbsbeiträge machen deutlich, dass im OK generationenübergreifend und qualitativ sehr hochwertig gearbeitet wird“, betonte Hirsch, der den Preisträgerinnen und Preisträgern zu deren Erfolg gratulierte und dem Team des OK für die Ausrichtung des Wettbewerbs dankte. „Der Filmwettbewerb hat Lust auf Bürgerfernsehen gemacht“, ist der Stadtchef überzeugt.
OB Hirsch erinnerte in seiner Ansprache auch an die Anfänge des Bürgerfernsehens in Landau. „Ich bin überzeugt, dass wir vor knapp 25 Jahren die richtige Entscheidung getroffen haben, einen Offenen Kanal nach Landau zu holen“, bekräftigte Hirsch. „Unser OK stellt nicht nur ein zusätzliches Informationsangebot dar, das die Breite und Vielfalt der regionalen Berichterstattung bereichert; er ist auch ein Stück gelebte Bürgerbeteiligung, da er den Menschen die Möglichkeit gibt, ihre Sicht auf die Stadt und die Themen, die ihnen wichtig sind, darzustellen“, so der OB.
Der Stadtchef unterstützt den Landauer OK mit einer Spende in Höhe von 500 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung. Für das Geld sollen neue T-Shirts für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeschafft werden.
Den ersten Platz beim Filmwettbewerb belegte Dr. Ernst Gilbert, dessen Beitrag „Steinerne Zeitzeugen in der Südpfalz und in Landau“ in stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Bildern Impressionen von Sehenswürdigkeiten in der Region zeigt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Jonas Thielcke mit einer lyrischen Liebeserklärung an die Stadt Landau („Landau – Ein lyrischer Film“) und Frederik Klene und Levin Weiß mit ihrem in Landau gedrehten, modernen Beitrag „Uthando – Ein junger Mensch auf der Suche“. Zudem wurden weitere Preise sowie Sonderpreise an Nachwuchs-Filmemacherinnen und -Filmemacher vergeben.