Ab April findet die öffentliche Straßenreinigung auch in den neu erschlossenen Gebieten der Südstadt statt. Dann fährt der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) mit Kehrmaschinen wöchentlich durch Teile des ehemaligen Kasernenareals, um dort die Straßenrinnen zu säubern. Nachdem nun im Gewerbegebiet D9 am Messegelände, im Wohnpark Am Ebenberg und am Theodor-Heuss-Platz der größte Teil der Baumaschinen abgezogen ist, hat der Stadtrat Mitte März beschlossen, die neuen Straßenzüge dort offiziell in das Straßenreinigungsverzeichnis und damit in den Reinigungsturnus aufzunehmen. Insgesamt sind es über 8 Kilometer Rinne, die künftig zusätzlich gekehrt werden.
Gemeinsam für eine saubere Stadt
„Landau wächst und bietet neue attraktive Möglichkeiten zum Wohnen und Arbeiten. Die neuen Areale gilt es jetzt regelmäßig sauber zu halten und zu pflegen“, sagt Bernhard Eck, Vorstand des EWL. Die öffentliche Straßenreinigung ist ein Beitrag dazu. Diese Leistung erbringt der EWL im Auftrag der Kommune, sie ist gebührenpflichtig. Das Kehren dient aber nicht nur der Optik, sondern ist auch notwendig, damit die Straßenentwässerung zuverlässig funktioniert. Aufgabe der Grundstückseigentümer bleibt es, den Gehweg sauber zu halten. Dies, und auch der Winterdienst, sind in der Landauer Straßenreinigungssatzung geregelt.
Auch angesichts der enormen Investitionen von Stadt und Land in das neue Gewerbegebiet und das ehemalige Kasernenareal findet Bernhard Eck die Pflege des Stadtbildes wichtig: „Landau soll zum Start der Landesgartenschau und darüber hinaus attraktiv sein, davon profitieren auch die Bürger.“ Schon wer sein Fahrzeug so parkt, dass die Kehrmaschine ungehindert fahren kann, oder wer einen Blick auf den Zustand der Grünflächen vor seinem Haus hat, leistet einen wichtigen Beitrag für das Allgemeinwohl.