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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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Landau auf dem Weg zur ,Familiengerechte Kommune': Zielvereinbarungskonzept vom Stadtrat beschlossen

Nachdem sich bundesweit rund 20 Kommunen bereits an dem Auditverfahren „Familiengerechte Kommune“ beteiligt haben, realisiert auch Landau als erste Stadt in Rheinland-Pfalz dieses Verfahren. Im Rahmen eines Strategie- und eines Beteiligungsworkshops wurden vorab Bestandserhebungen durchgeführt und erste Vorschläge für eine familienfreundlichere Kommune gesammelt. Im Anschluss daran folgte ein Zielvereinbarungsworkshop, in dessen Rahmen die Ergebnisse zusammengetragen, konkrete Ziele formuliert sowie entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt und vorgestellt wurden. Dieses Zielvereinbarungskonzept wurde kürzlich zur Beratung in die städtischen Gremien gebracht. Mit Zustimmung des Stadtrates sind die Zielvereinbarungen nun verbindlich.

„Wir freuen uns sehr, dass der Stadtrat dem Zielvereinbarungskonzept zugestimmt hat und wir nun mit der Umsetzungsphase beginnen können. Ich möchte mich herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die mit viel Engagement und kreativen Ideen den Prozess bereichert und so gemeinsam Maßnahmen entwickelt haben, um unsere Stadt noch familienfreundlicher zu machen“, so Jugend- und Sozialdezernent Bürgermeister Thomas Hirsch. Die Umsetzung der Maßnahmen solle nun in den nächsten drei Jahren erfolgen. Währenddessen muss die Stadt Landau den Verein ‚Familiengerechte Kommune e.V.‘ regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand informieren.

Als Hauptziele des Auditierungsprozesses wurden festgehalten:

- Das Thema „Familiengerechtigkeit“ wird in Landau als Querschnittsaufgabe in Verwaltung und Politik verankert.

- Die Beteiligungsstrukturen in den Bereichen Integration und Inklusion sollen innerhalb der nächsten drei Jahre weitgehend zu einer interkulturellen, inklusiven und familiengerechten Kommunikations- und Steuerungsstruktur zusammengeführt werden.

In den einzelnen Handlungsfeldern „Vernetzung und Nachhaltigkeit, Familie und Arbeitswelt, Bildung und Erziehung, Beratung und Unterstützung, Wohnumfeld und Lebensqualität, Senioren und Generationen“ wurden hierzu jeweils Unterziele und entsprechende Maßnahmen entwickelt. Zentrale Themen waren hierbei unter anderem die Einrichtung einer Koordinierungsstelle „Familiengerechtigkeit“, der Aufbau eines generationenübergreifenden Beratungsnetzwerkes, die Bereitstellung von ausreichendem bezahlbaren Wohnraum sowie die Stärkung des Ehrenamtes.

„In einem nächsten Schritt werden jedoch zunächst die Prozessunterlagen bei einer unabhängigen Jury eingereicht, die anhand unterschiedlicher Kriterien über die Vergabe des Zertifikats ‚Familiengerechte Kommune‘ entscheiden wird“, informierte Hirsch, der sich abschließend bei allen Mitwirkenden sowie der Fix-Stiftung Landau, die das Zertifizierungsverfahren finanziell fördert, bedankte. 

 

 

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