Auf Einladung der Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH kamen jetzt knapp 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Kultur in der Jugendstil-Festhalle zum „Business-Frühstück“ zusammen. Zum insgesamt elften Mal veranstaltete die Stadtholding um ihren Geschäftsführer, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, ein solches Netzwerktreffen für die Region.
„Niemand steht für sich allein und ohne ein Netzwerk aus guten Kontakten kommt man in der heutigen Geschäftswelt nicht mehr weit“, betonte Hirsch. „Mit unserer regelmäßig stattfindenden Netzwerkveranstaltung wollen wir die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken in der Region weiter verbessern.“ Der Begriff „Region“ beschränke sich dabei aber nicht nur auf Landau und die benachbarte Südliche Weinstraße, so der OB weiter. Vielmehr sei auch die Stadt Landau fest in der Metropolregion Rhein-Neckar verwurzelt und nehme in dem großen Netzwerk, bestehend aus sieben Landkreisen und acht kreisfreien Städten in Nordbaden, Südhessen und der Pfalz, einen wichtigen Platz ein. Mehr noch: Landau habe eine „Scharnierfunktion“ zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und der Technologieregion Karlsruhe. Um über Chancen und Zukunftsperspektiven der Metropolregion Rhein-Neckar zu informieren, freue er sich sehr, den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, Luka Mucic, für die Veranstaltung als Gastredner gewonnen zu haben, so Hirsch.
Mucic, zugleich SAP-Vorstandsmitglied, warb in seinem Vortrag für die Metropolregion Rhein-Neckar. „Ich möchte Sie für die regionale Zusammenarbeit begeistern“, begann er seinen Vortrag. „In Zeiten der Globalisierung gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern. Das geht am Besten, wenn möglichst viele an einem Strang ziehen, ihr Know-how bündeln und eng zusammenarbeiten. Wir müssen eine „Allianz der starken Partner“ bilden, wie ich meinen heutigen Vortrag auch überschrieben habe.“ Die Metropolregion Rhein-Neckar sei bezogen auf die Einwohnerzahl die kleinste aller Metropolregionen in Deutschland, so Mucic weiter. In Sachen Wirtschaftskraft und als Wissenschaftsstandort sei sie aber ganz vorne mit dabei – ebenso, wenn es um die Lebensqualität ginge. Um die Metropolregion zukunftsfit zu machen, sei das Thema Digitalisierung unumgänglich. Die Metropolregion Rhein-Neckar wolle digitale Modellregion werden, kündigte Mucic an.
Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, dem Luka Mucic vorsitzt, hat sich die Förderung der Rhein-Neckar-Region zum Ziel gesetzt. Er initiiert und unterstützt Projekte in Bereichen wie Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kunst, Kultur, Sport und bürgerschaftliches Engagement. Der rund 760 Mitglieder starke Verein will den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft voranbringen und die regionale Zusammenarbeit stärken.