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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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19.03.2012

Neues Urnenfeld auf dem Friedhof Queichheim

Etwa 70 Prozent unserer Bürger entscheiden sich mittlerweile für eine Feuerbestattung. Um daraus erwachsende Engpässe auf dem Stadtteilfriedhof Queichheim zu vermeiden, wurde von der Friedhofsverwaltung zusammen mit der Grünflächenabteilung auf dem Feld rechts jetzt ein neues Urnenfeld angelegt. Es entstanden insgesamt 46 Urnenwahlgrabstätten (80 x 60 cm) zur Beisetzung von bis zu vier Urnen umgeben von rötlichen Betonsteinplatten. Darauf macht die Stadtverwaltung Landau aufmerksam.

Eine Eibenhecke stellt den Rahmen für das Urnengrabfeld dar. Die Eibe gilt als Symbol der Ewigkeit. Vier Säulen-Hainbuchen bilden das Rückgrat des Grabfeldes und bilden eine Zäsur zwischen Friedhof und angrenzender Wohnbebauung. Mit der Hainbuchensorte Frans Fontaine wurde eine besonders schlank- und kleinwüchsige Sorte gewählt. Als Füllsträucher für die restlichen umgebenden Grünflächen wurden vorwiegend heimische Blühsträucher gepflanzt, wie Schneeball, Holunder und Liguster,
Außerdem wird mittig zum Grabfeld als würdevolles und zur Andacht anmutendes Schmuckelement noch ein historisches Grabmal aufgestellt. Eine Banknische soll als Ort der Ruhe und Zwiesprache dienen.

Die Urnengrabstätten können nach Angaben der Friedhofsverwaltung bereits zu Lebzeiten im Rahmen einer Bestattungsvorsorge erworben werden. Auskünfte werden unter der Telefonnummer 60341 / 13 – 3250 erteilt. Von Seiten der Stadtverwaltung wird in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass in Kürze ein Vorschlag vorgelegt wird, wie künftig auch Erdbestattungen dauerhaft auf dem Queichheimer Friedhof möglich bleiben sollen. Wegen der Bodenbeschaffenheit des Stadtteil-Friedhofes hatte es dort behördliche Beschränkungen gegeben, die Gegenstand eines Rechtsstreits vor dem Oberverwaltungsgericht waren.

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