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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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07.07.2016

Oberbürgermeister Thomas Hirsch bürgert 32 Menschen aus 20 Nationen ein - »Brexit« macht sich bereits bei den Einbürgerungen bemerkbar

Oberbürgermeister Thomas Hirsch überreicht einer Neubürgerin ihre EinbürgerungsurkundeIm Rahmen einer kleinen Feierstunde haben im Landauer Rathaus jetzt 32 Menschen aus 20 verschiedenen Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der die Einbürgerungsurkunden überreichte, beglückwünschte die Neubürger zu diesem Schritt. „Viele von Ihnen leben schon lange Zeit in Landau oder sind hier geboren, haben hier ihre Familien und Freunde und fühlen sich hier zuhause. Die deutsche Staatsbürgerschaft ermöglicht Ihnen nun aber, am Leben in unserer Stadt und unserem Land umfassend teilzuhaben und mitzuentscheiden.“ Der deutsche Pass bringe mehr Sicherheit und neue Rechte mit sich – allen voran das aktive und passive Wahlrecht.

Die Eingebürgerten kommen aus Litauen, Rumänien, Polen, Tschechien, der Slowakei, Serbien, dem Kosovo, Griechenland, Spanien, Großbritannien, Albanien, Syrien, der Türkei, Jordanien, Sri Lanka, Thailand, Marokko, Kolumbien, Bangladesch und Togo. Die Mehrheit hat ab sofort eine doppelte Staatsbürgerschaft inne, behält also ihre bisherige Staatsangehörigkeit. So ist es zum Beispiel generell nicht möglich, die thailändische oder marokkanische Staatsangehörigkeit abzulegen. EU-Staatsangehörige können in der Regel ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten.

Er sei sehr froh, dass sich viele Landauerinnen und Landauer mit ausländischem Pass dafür entscheiden würden, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, so Hirsch. „Alleine im vergangenen Jahr wurden in Landau 82 Menschen eingebürgert – gerechnet auf die in der Stadt lebenden Ausländerinnen und Ausländer entsprach das Platz 2 bei den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz hinter Koblenz“, betont der OB. Genau wie das Land Rheinland-Pfalz werbe die Stadt Landau aktiv um Einbürgerungen. So habe man einen Informationsflyer konzipiert, der sich an Menschen mit ausländischen Wurzeln richte, die die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen.

In Landau finden jährlich drei feierliche Einbürgerungstermine statt – beim ersten Termin 2016 waren 21 Personen eingebürgert worden. Das Interesse der Menschen an einer Einbürgerung sei ungebrochen, sagt auch Karin Ludwig, die bei der Ausländerbehörde der Stadt Landau die Einbürgerungen betreut.

Den so genannten „Brexit“ merke sie in ihrer täglichen Arbeit unterdessen schon jetzt, so Ludwig. „Bereits am Morgen nach den Wahlen standen die ersten Engländer bei mir im Büro und erkundigten sich nach den Möglichkeiten einer Einbürgerung“.

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