Freitag, 15. April 2016, 20 Uhr
Jugendstil-Festhalle, Großer Saal
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Solistin: Andrei Ionita (Violoncello)
Dirigentin: Karen Kamensek
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Die Hebriden“, Konzertouvertüre op. 26; Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129; Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Einführung: Peter Imo, 19.20 Uhr, Kleiner Saal
Die Natur motivierte Mendelssohn zu seiner Konzertouvertüre „Die Hebriden“. Er schuf damit einen Vorläufer der sinfonischen Dichtung, ein selbstständiges Konzertstück, das keine einstimmende Funktion in eine Oper oder ein Schauspiel hat. Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester, erst 1850 postum uraufgeführt, ist Ausdruck der Sehnsucht nach einer vergangenen Idylle. Über Brahms Sinfonie Nr. 3. schrieb Dvorak an den Verleger Fritz Simrock „Es ist eine Stimmung drin, wie man sie bei Brahms nicht oft findet! Welch herrliche Melodien sind da zu finden!“. Zu hören sind diese Meisterwerke der Romantik am Freitag, 15 April, um 20 Uhr in der Jugendstil-Festhalle, gespielt von der Deutschen Staatsphilharmone Rheinland-Pfalz mit Andrei Ionita als Solisten und Karen Kamensek am Dirigentenpult.
Karen Kamensek, seit 2011 Generalmusikdirektorin des Staatstheaters Hannover, ist in einem Bereich sehr erfolgreich, in dem es fast keine Frauen gibt. Aber den Takt anzugeben, liegt ihr im Blut. Schon mit elf Jahren stand ihr Berufswunsch für sie fest. Heute ist sie weltweit eine gefragte Gastdirigentin an vielen renommierten Häusern.
Die im vergangenen Jahr im Spielplan angekündigte Solistin Alisa Weilerstein erwartet in diesen Tagen ihr erstes Kind und befindet sich im Mutterschutz. Für sie konnte der junge Cellist Andrei Ionita, mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, verpflichtet werden. Er erspielte sich unter anderem im Juni 2013 den 1. Preis der Aram Khachaturian International Competition und im September 2014 den 2. Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München. Der große internationale Durchbruch kam im Juni 2015 mit dem 1. Preis des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbes in Moskau. Entsprechend ist die Saison 2015/16 mit großen Debüts versehen: mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra, der Filarmonica di Bologna oder auch der Filarmonica „George Enescu” in Bukarest.
Das Konzert im Rahmen des städtischens Konzertabonnemnets ist bereits ausverkauft. Stehplatztickets gibt es im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de und bei der Tickethotline der Kulturabteilung 06341/13-4141.