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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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18.08.2016

Stadt bessert Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone aus - Arbeiten im ersten Abschnitt sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein - Bürgermeister Dr. Ingenthron: »Stolperfallen beseitigen und gleichzeitig das Stadtbild verbessern«

Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron (2.v.l.) hat veranlasst, die Fugen zwischen den Pflastersteinen in der Fußgängerzone zu sanierenBürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron hat eine großflächige Fugensanierung des Kopfsteinpflasters in der Landauer Fußgängerzone veranlasst. „Die Pflastervefugung ist stellenweise in einem schlechten Zustand“, argumentiert Ingenthron. „Zwischen den einzelnen Pflastersteinen tun sich teilweise tiefe Lücken auf. Das ist nicht nur unschön anzusehen, sondern auch eine Stolperfalle. Landau ist Einkaufsstadt – wir wollen eine attraktive Innenstadt; und ein bequemes und unbeschwertes Flanieren gehört ganz einfach dazu.“ Auch das Thema Barrierefreiheit spiele eine Rolle, so Ingenthron weiter. „Rollstuhlfahrer und Mütter und Väter mit Kinderwagen müssen die Fußgängerzone problemlos passieren können.“

Rald Bernhard, der Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur beim städtischen Bauamt, erläutert das Problem. „Das Pflaster in unserer Fußgängerzone ist zwischen 25 und 30 Jahre alt. Damals wurden die Fugen mit Mörtel aufgefüllt – darüber kam eine etwa zwei Zentimeter dicke Schicht Epoxidharz. Dieses ist aber nicht UV-Licht-beständig, daher wurde die Schicht in den vergangenen Jahren immer dünner und poröser. Darunter befindet sich loses Material, das von unseren Kehrmaschinen bei jeder Reinigung weiter abgetragen wird. Daher die teils tiefen Lücken zwischen den einzelnen Steinen.“

Im Zuge der Sanierung wird das verbliebene Fugenmaterial nun entfernt und die Fugen mit einem neuen, UV-beständigen Mörtel verfüllt. Gleichzeitig wird die Fußgängerzone auch von Unkraut befreit, das stellenweise in den Fugen zwischen den Pflastersteinen wächst. „Ist die schützende Schicht Epoxidharz erst einmal verschwunden, macht sich leicht Unkraut breit“, so Bernhard.

Die Arbeiten an dem Pflaster haben bereits begonnen. Ausgeführt werden sie vom städtischen Bauhof. „In der Vergangenheit haben wir externe Firmen beauftragt, wenn dringende Ausbesserungsarbeiten in der Fußgängerzone anstanden“, erläutert Ingenthron. „Die Mitarbeiter unseres Bauhofs kennen die Gegebenheiten vor Ort aber am Besten.“

Bis Ende des Jahres soll das Pflaster zwischen Rathaus- und Obertorplatz überall dort generalüberholt werden, wo starke Schäden vorliegen. Begonnen haben die Arbeiten auf dem Rathausplatz selbst – „genau dort, wo im Winter der Eingang für den Thomas-Nast-Nikolausmarkt sein wird“, wie Ingenthron feststellt. Von hier aus wandert die Baustelle, die von drei Mitarbeitern des Bauhofs betreut wird, weiter. „Wir werden auf die Außenbestuhlung der Restaurants und Cafés Rücksicht nehmen“, bekräftigt Ingenthron. „Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Geschäfte morgens mit dem Auto erreicht werden können. Die Baustelle wird daher „springen“ statt sich kontinuerlich fortzubewegen. Wir bitten gleichwohl um Verständnis für eventuelle Unnannehmlichkeiten.“

Der Bereich der Marktstraße in Richtung Kramstraße soll noch in diesem Jahr unter die Lupe genommen werden – hier wird die Fugensanierung dann im kommenden Jahr erfolgen.

Kosten wird die gesamte Maßnahme einen mittleren fünfstelligen Betrag. „Genauer kann man das aktuell noch nicht sagen“, bekräftigt Ralf Bernhard. „Es kommt darauf an, wie viele Schadstellen letztlich ausgebessert werden müssen und wie schnell wir vorankommen.“

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