Kann der Lebensraum (Stadt-)Dorf auch für Menschen mit Unterstützungs- oder Pflegebedarf noch attraktiv, funktional und lebenswert bleiben? Was genau braucht es, damit Menschen, die ihr Leben lang Teil einer Dorfgemeinschaft waren, auch ihren Lebensabend in diesem Dorf verbringen können? Fragen wie diese soll die Informationsveranstaltung „Wohnen im Alter“ beantworten, die die Stadt Landau am kommenden Donnerstag, 16. Februar, ab 17 Uhr in der Ortsverwaltung in Wollmesheim anbietet.
Oberbürgermeister und Sozialdezernent Thomas Hirsch sowie die Dorfentwicklungspartner Annette Struppler-Bickelmann und Jochen Blecher rufen die Mitglieder der städtischen Gremien sowie mögliche Initiatoren und Multiplikatoren zur Teilnahme an der Veranstaltung auf. „Im Zuge des Modellprojekts „Kommune der Zukunft“ ist die Bevölkerung der Stadtdörfer aktuell angehalten, darüber nachzudenken, wie das Leben in ihrem Ortsteil in 20 bis 30 Jahren aussehen kann“, erläutert Oberbürgermeister Hirsch im Vorfeld der Infoveranstaltung. „Nicht wenige konfrontiert das auch mit der Frage, wie sie sich persönlich auf einen möglichen Unterstützungbedarf im Alter vorbereiten können und wollen“, so der OB.
Referentin des Abends wird Berit Herger von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz sein. Sie spricht unter anderem über neue Wohnformen, verschiedene Beratungsangebote sowie finanzielle Fördermöglichkeiten für das Wohnen im Alter.