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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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Katastrophenschutz

Zuständigkeit

Aufgabenträger sind

  • die Gemeinden für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe,
  • die Landkreise für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche allgemeine Hilfe,
  • die Landkreise und kreisfreien Städte für den Katastrophenschutz und
  • das Land Rheinland-Pfalz (RLP) für die zentralen Aufgaben des Brandschutzes, der allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes sowie für die Aufgaben des vorbeugenden Gefahrenschutzes. Das Land hat zur Erfüllung seiner zentralen Aufgaben bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier ein Referat „Brand- und Katastrophenschutz“ eingerichtet und unterhält für Ausbildungszwecke die Katastrophenschutzakademie in Koblenz.

Weiterhin werden neben den Feuerwehren insbesondere die Hilfsorganisationen und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) - Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz im Katastrophenschutz als unterstützende Facheinheiten eingesetzt. Die Aus- und Fortbildung im Katastrophenschutz baut auf die Fachausbildung der rheinland-pfälzischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen auf. Als zentrale Ausbildungsstätte hat das Land die Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie in Koblenz eingerichtet.

Alle nicht-polizeilichen Hilfeersuchen werden von insgesamt acht Integrierten Leitstellen in Rheinland-Pfalz entgegengenommen und koordiniert. Die Integrierten Leitstellen bilden damit einen einheitlichen Meldekopf. Die zuständige Integrierte Leistelle für den Bereich der Stadt Landau ist die gleichnamige Leistelle Landau. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 2270 km² mit ca. 460.000 Einwohnern und zahlreichen Touristen auf den/die:

  • Landkreis Südwestpfalz
  • Landkreis Südliche Weinstraße
  • Landkreis Germersheim
  • kreisfreie Stadt Zweibrücken
  • kreisfreie Stadt Pirmasens
  • kreisfreie Stadt Landau i. d. Pfalz

Im Notfall erreichen Sie die Feuerwehr und den Rettungsdienst unter der Rufnummer 112.


Warnung der Bevölkerung

Warnung – warum?

Größere Schadensereignisse und Gefahrenlagen gefährden Ihre Sicherheit und Ihr Eigentum! Durch die Warnung vor Ort sind Sie informiert und können schnellstmöglich reagieren.

Großbrände, Unwetter, Hochwasser, Bombenentschärfungen, Schadstoffaustritte oder weitere akute Gefahren – Nur, wenn die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt wird, können Gefahren gebannt und Schäden erfolgreich bewältigt werden. Der Aufruf zu bestimmten Verhaltensweisen dient nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern erleichtert erheblich die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Bürgerinnen und Bürger können durch ihr richtiges Verhalten wichtige Beiträge zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit ihrer Nachbarn leisten. Die Selbsthilfefähigkeit jedes Einzelnen ist entscheidend, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.

Die Warnung der Bevölkerung im Brand- und Katastrophenschutz ist ein wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr. Dafür zuständig sind in der Regel die Kommunen. Als Brand- und Katastrophenschutzbehörden, ist es ihre Aufgabe, den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sicher zu stellen.

So funktioniert das "Modulare Warnsystem":

Wie wird gewarnt?

Sirenen, Radiomeldungen, Lautsprecherfahrzeuge – diese altbewährten Warnmittel sind noch immer im Einsatz. Doch im digitalen Zeitalter sind auch die Warnungen deutlich vielseitiger geworden.

Eine Warnung kann Sie auf unterschiedlichen Wegen erreichen.

Warnungen erhalten Sie zum Beispiel über:

  • Sirenen
  • Warn-Apps z.B. NINA/Katwarn
  • Soziale Medien
  • Radio und Fernsehen
  • Lautsprecherfahrzeuge

Grundsätzlich werden Sie immer mit einem Mix aus verschiedenen Warnmitteln gewarnt. Das bedeutet, dass nicht nur ein Medium genutzt wird, sondern möglichst viele verschiedene Wege um Sie zu erreichen.
Dabei unterscheidet sich die Warnung von Ort zu Ort. Somit kann es sein, dass Sie aus dem Nachbarort/Bereich Sirenen hören, an Ihrem Wohnort z.B. aber Lautsprecherfahrzeuge durch die Straßen fahren.

Sirenen

Warum gibt es Sirenen?Was bedeuten die unterschiedlichen Signale? Und was kann ich tun, wenn die Sirene heult?

Richtiges Verhalten bei Sirenenwarnungen

Informieren Sie sich! Schalten Sie das Radio (Lokalhörfunksender, SWR 1/3/4, RPR1, Antenne Landau; bei Stromausfall: Batterieradio oder Kurbelradio) ein und achten Sie auf Meldungen und Hinweise zum Schadensereignis! Versorgen Sie sich auch auf weiteren Wegen mit Informationen z.B. über das Internet (Onlineauftritte Ihrer Stadt oder der Lokalpresse). Bewahren Sie Ruhe, suchen Sie Gebäude oder Wohnung auf bzw. verlassen Sie diese; informieren Sie Nachbarn, halten Sie ggf. Türen und Fenster geschlossen. Blockieren Sie keinesfalls den Notruf 112 oder 110 und rufen Sie diesen nur im Notfall an.

Warum gibt es Sirenen?
Der Heulton einer Sirene erweckt Ihre Aufmerksamkeit und holt Sie ggf. aus dem Schlaf.

Sirenen wird der so genannte „Weckeffekt“ zugeschrieben. Gerade nachts sind im Normalfall der Fernseher und Radio ausgeschaltet und das Handy kann lautlos gestellt sein. Der Heulton einer Sirene ist davon unabhängig und wird Sie Tag und Nacht erreichen.

Bis Anfang der 1990er Jahre gab es ein flächendeckendes Sirenennetz des Bundes, das ursprünglich die Bevölkerung vor möglichen Luftangriffen warnen sollte.
Viele Menschen kannten die dazugehörigen Warntöne, regelmäßige Probealarme gehörten vielerorts zum Alltag. Nach dem Ende des so genannten Kalten Krieges hat der Bund dieses Sirenennetz aufgegeben und den Kommunen zur Übernahme angeboten. Nur einige haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass viele Sirenen abgebaut wurden.

Inzwischen hat die Stadt Landau wieder ein hochmodernes Sirenenwarnsystem, um die Bürgerinnen und Bürger im Gefahrengebiet mit einer Warnung zu erreichen. Der laute Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt. Nur wenn Sie von der Gefahr wissen, können Sie sich über die Medien wichtige Informationen zum richtigen Verhalten und zur Gefahrenlage beschaffen.

Was bedeuten die unterschiedlichen Sirenensignale?

Warnung bei Gefahren: Heulton (auf- und abschwellend)

Damit verbunden ist die Aufforderung, einen Hörfunksender einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Entwarnung: Dauerton

Die Sirenentöne zum Anhören finden Sie hier.

Frühwarnsysteme / Apps

Frühwarnsysteme dienen als Hilfsmittel, um aufkommende Gefahren wie z.B. Brände, schwere Unwetter oder andere unerwartete Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen. Gefährdete können so möglichst schnell darüber informiert werden. Dafür stehen den Bürgern als Frühwarnsysteme Apps zur Verfügung, die sie auf ihrem Mobiltelefon installieren können.

NINA

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen, wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand erhalten.

Die Integrierte Leitstelle Landau ist mit MoWaS, dem so genannten Modularen Warnsystem ausgestattet. Damit kann die Leitstelle z.B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) sowie KATWARN ansteuern. Aber auch die Ansteuerung von Fernsehen und Radio ist über das System unmittelbar möglich. Auf der App NINA/Katwarn erhalten Sie unmittelbar Informationen über Gefahren und wie Sie sich in dem entsprechenden Bereich verhalten sollten. Auch Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes werden über die App verbreitet.

KATWARN

KATWARN leitet offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen an die betroffenen Menschen. Über Inhalt, Zeitpunkt und Umfang entscheiden allein autorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen.

KATWARN meldet ausschließlich offizielle Warninformationen zuständiger Behörden, Einrichtungen und Leitstellen. Da die Verantwortung für Warnungen in Deutschland je nach Gefahrensituation auf verschiedene Einrichtungen verteilt ist, kann sich die Nutzung von KATWARN regional unterscheiden. In der Stadt Landau wird KATWARN eingesetzt.

Weitere Informationen unter den folgenden Links:

Wie soll ich mich im Ernstfall verhalten?

Sie haben eine Warnung erhalten – diese Hinweise können Ihnen im Ernstfall helfen.

Helfen Sie mit und beachten Sie:

  • Ruhe bewahren
  • Gebäude oder Wohnung aufsuchen/verlassen
  • Nachbarn informieren
  • Türen und Fenster schließen
  • Radio einschalten (Lokalhörfunksender SWR1/3/4 / RPR1 / Antenne Landau), bei Stromausfall: Batterieradio oder Kurbelradio
  • Notrufe (110 oder 112) nicht blockieren; nur im Notfall anrufen!

Weitere Notfalltipps

Trotz guter Vorbereitung aller Einsatzkräfte kann aber auch die beste Hilfe nicht immer sofort zur Stelle sein. Daher kommt es im Ereignisfall auf jeden Einzelnen an. Hier finden Sie Hinweise darauf, wie Sie sich auf Notfälle vorbereiten können und wie Sie sich in einer Notsituation richtig verhalten. Dabei sollten Sie die Hilfe zur Selbsthilfe unter Berücksichtigung des Eigenschutzes nicht außer Acht lassen.

Richtiges Handeln in Katastrophen: Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Warnung "unterhaltsam":

Auf den Notfall vorbereitet sein! (Video des BBK)
Bevölkerungsschutz für Jung und Alt mit Max & Flocke (Bildergeschichten des BKK)

Bundesweiter Warntag: Was ist das?

Alles rund um das Thema "Warnung" erfahren Sie beim bundesweiten Warntag.

Der bundesweite Warntag findet immer jährlich am zweiten Donnerstag im September statt.

An diesem Aktionstag erproben Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel.

Pünktlich um 11 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte zeitgleich unterschiedliche Warnmittel wie z. B. Sirenen, Radio und Fernsehen sowie Warn-Apps wie „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und KATWARN über die eine bundesweite Probemeldung versendet wird.

Der Warntag soll die Bevölkerung wiederum daran erinnern, wie wichtig es ist, sich mit Warnung auszukennen. Bereits im Vorfeld des Warntages informieren das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Innenministerium RLP und die Kommunen in RLP umfassend über den Aktionstag sowie die Probealarme und ihre Bedeutung. Wir geben Tipps und Informationen, damit Sie wissen, wie Sie sich im Ernstfall richtig verhalten und selbst schützen können.

An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie sich für allgemeine Fragen an die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk oder an Hilfsorganisationen in Ihrer Gemeinde.

In Notfällen wählen Sie den Notruf 112.  

Rechtsgrundlage in Rheinland-Pfalz

Die rechtliche Grundlage für eine umfassende moderne Gefahrenabwehr ist insbesondere das "Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (LBKG)" in Verbindung mit dem "Landesgesetz über den Rettungsdienst sowie den Notfall- und Krankentransport (RettDG)".

Was sollte ich noch wissen?

Vertiefende Informationen stellen neben den Feuerwehren und Hilfsorganisationen vor Ort folgende Landesdienststellen zur Verfügung:

Zuständig

Brand- und Katastrophenschutz
Abteilungsleiter: Krauch Stefan
(Feuerwache)
Haardtstraße 4
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341/13-1550
Fax: 06341/13-1509

Kontakt

Herr Nicolas Glatz
Sachbearbeiter
Feuerwache
Haardtstraße 4
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341/13-1552
Fax: 06341/13-1509
E-Mail oder Kontaktformular
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